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Trinken Sie sich schlank

Flüssige Kalorienbomben entschärfen

Wer abnehmen will, meidet hochkalorisches Essen. Dass auch die Getränkewahl bei der richtigen Ernährung eine große Rolle spielt, ist mittlerweile bekannt. Doch die Wenigsten wissen: Auch vermeintlich gesunde Getränke sind wahre Figurkiller.

Kalorienfalle Fruchtsaft

Um sein Wunschgewicht zu erreichen oder das derzeitige zu halten, verzichten viele auf flüssige Dickmacher, wie Cola oder Limonade. Die meisten trinken lieber Wasser, denn dieses enthält bekanntermaßen keine Kalorien und löscht den Durst am besten. Wem das auf Dauer zu eintönig ist, greift auch gerne auf Gemüse- oder Fruchtsaftgetränke zurück, sie enthalten Vitamine und sind gesund. Das ist soweit auch nicht falsch gedacht, doch viele übersehen, dass darin viel Zucker steckt. Ein Glas Orangen- oder Apfelsaft enthält im Durchschnitt 100 Kilokalorien und ist damit eine heimliche Kalorienbombe. Mit einem Trick können Sie diese entschärfen: Mischen Sie ihren Lieblingsfruchtsaft mit Wasser, am besten im Verhältnis eins zu vier. Auch Früchtetee ist erlaubt, solange er ungesüßt ist.

Gehaltvolle Genussmittel

Alkohol schlägt auf die Hüften, das ist keine Neuigkeit. Bereits ein Glas Sekt enthält 100 Kilokalorien. Auch Wein liegt mit 85 Kilokalorien pro Glas weit oben auf der Dickmacher-Skala. Genießen Sie Alkohol daher nur in Maßen.

Wie gut, dass zumindest das Kultgetränk Kaffee kalorienfrei ist. Doch Vorsicht: In Kombination mit Milch und Zucker setzt auch Kaffee rasch an. Ein Glas Latte Macchiato hat satte 65 Kilokalorien und auch Cappuccino sowie Milchkaffee sind gehaltvoll. Wer auf seine Linie achten und trotzdem nicht auf den Muntermacher verzichten möchte, wählt besser ungesüßten Filterkaffee. Statt Kaffeesahne verfeinert ihn auch fettarme Milch.

Es ist also nicht schwer seinen täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken und gleichzeitig den Kalorienbomben aus dem Weg zu gehen. Mit dem richtigen Wissen können Sie diese leicht entdecken und vermeiden.

Fastenzeit in NRW - Rote Karte für Alkohol und Süßes

Umfrage der DAK-Gesundheit: Auf das Fernsehen verzichten mehr als auf das Rauchen – PC und Internet im Westen eher auf der Streichliste

Nach den tollen Tagen kommt der Verzicht: Ab Aschermittwoch beginnt für viele zwischen Rhein und Weser die Fastenzeit. Ist das Fasten heute noch zeitgemäß? Mehr als die Hälfte der Menschen in NRW hält dies für sehr sinnvoll (17 Prozent) oder sinnvoll (39 Prozent). Dies zeigt eine aktuelle und repräsentative Forsa-Umfrage* im Auftrag der DAK-Gesundheit. Nicht nur bei Alkohol und Süßigkeiten halten sich die Fastenwilligen zurück: Mit 38 Prozent würden mehr Menschen auf das Fernsehen verzichten, als auf das Rauchen (37 Prozent).

Schnaps und Schokolade
Beim Fasten würden 70 Prozent der Männer und 65 Prozent der Frauen in Nordrhein-Westfalen am ehesten auf Alkohol verzichten. Bei den Süßigkeiten sieht das anders aus – hier würden mehr Frauen (64 Prozent) als Männer (56 Prozent) einmal eine Auszeit einlegen.

Fernsehen verzichtbarer als Rauchen?
Immerhin 38 Prozent der Befragten in NRW würden während der Fastenzeit auf das Fernsehen verzichten, ein Prozent mehr als beim Rauchen. Dies ist in Baden-Württemberg ähnlich, in den übrigen Regionen Deutschlands verzichten die Menschen eher auf Glimmstengel.

Sieben Wochen etwas Gutes für sich tun
„Bewusste Ernährung, Entspannung und reichlich Bewegung – es gibt viele Alternativen um die kommenden Wochen zur Erfolgsstory für die eigene Gesundheit zu machen“, so Rainer Lange, Sprecher der DAK-Gesundheit in Nordrhein-Westfalen. Wichtig sei vor allem, es umzusetzen. „Ähnlich wie bei den guten Vorsätzen zu Neujahr kommt es hier auf den Durchhaltewillen an“, so Lange

NRW beim Fasten im Mittelfeld
In der Umfrage der DAK-Gesundheit geben 51 Prozent der Deutschen an, dass sie mindestens schon einmal für mehrere Wochen bewusst auf Genussmittel und Konsumgüter verzichtet hätten. In NRW liegt der Wert einen Prozent über dem Durchschnitt. Während hier 13 Prozent der Befragten ohne Erfahrung sich künftig einen gezielten Verzicht vorstellen können, kommt dies für gut ein Drittel (34 Prozent) gar nicht in Frage. Die Beteiligung an einer Fastenzeit ist in Bayern und Baden-Württemberg mit 56 beziehungsweise 54 Prozent besonders hoch. In den ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil bei nur 42 Prozent.

Fastenzeit: Hierauf würden die Menschen in NRW am ehesten verzichten

  1. Alkohol (65 Prozent)
  2. Süßigkeiten (64 Prozent)
  3. Fleisch (40Prozent)
  4. Fernsehen (38 Prozent)
  5. Rauchen (37 Prozent)
  6. Handy (33 Prozent)
  7. Computer / Internet (26 Prozent)
  8. Auto (14 Prozent)


* Repräsentative Bevölkerungsbefragung durch Forsa im Auftrag der DAK-Gesundheit, 6. bis 8. Februar 2012, 1.013 Befragte, davon 200 in NRW.

Joggen lindert Migräne

Mit Sport die Schmerzschwelle anheben

Fitness-Training baut Stress ab und hebt die individuelle Schmerzschwelle an. Davon profitieren vor allem Kopfschmerzgeplagte und Migränepatienten, wie aus einer Studie deutscher Forscher hervorgeht.

Schmerz wegtrainieren

Mediziner des Universitätsklinikums Kiel untersuchten die Effekte von Sport auf Kopfschmerzen und Migräne. 52 Männer und Frauen, die regelmäßig unter Kopfschmerzen oder Migräne leiden, nahmen über 10 Wochen an einem Trainingsprogramm teil. Eine Hälfte der Teilnehmer joggte dreimal pro Woche für 30 Minuten. Die andere Hälfte ging dreimal wöchentlich für eine halbe Stunde Walken. Die Forscher wählten diese beiden Sportarten bewusst aus: Das Joggen ist eine typische Fitness-Sportart, bei der man schnell aus der Puste kommt und der Puls rasch ansteigt. Das Walken hingegen ist eine moderate Sportart, bei der die Anstrengung langsam zunimmt.

Mehr Sport, weniger Schmerz

Von den 52 Studienteilnehmern hielten 28 den Trainingsplan über zehn Wochen durch. Die Jogger hatten während dieser Zeit 17,2 Prozent weniger Migräneanfälle. Ihre Kopfschmerzstunden gingen um 21,8 Prozent pro Monat zurück. Die Teilnehmer der Walking-Gruppe hatten 1,3 Migräneattacken pro Monat weniger. Die Jogger profitierten von dem Trainingsprogramm somit mehr.

Die Forscher vermuten, dass die Sportler während der Bewegung Stresshormone ausschütten. Diese Hormone dämpfen den Schmerz für eine gewisse Zeit. Denn sie bewirken, dass das Gehirn Endorphine freisetzt, die das Schmerzempfinden blockieren. Dies gilt vor allem für Fitness-Sportarten mit einem hohen Leistungslevel wie Joggen. Die individuelle Schmerzschwelle der Sportler steigt an und die Kopfschmerzen treten seltener und schwächer auf.